Was ist ein Digitaler Produktpass? Leitfaden für Hersteller

24. September 2026 · 5 Min. Lesezeit

Die EU führt neue Produktregeln für Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Transparenz ein. Ein zentrales Element ist der Digitale Produktpass (DPP).

Einfache Definition Ein DPP ist die digitale Identität eines Produkts. Ein Datenträger wie ein QR-Code verweist auf einen dauerhaften Online-Datensatz für Modell, Charge oder Einzelprodukt.

Welche Informationen? Typische Bereiche sind Produktkennzeichen, Materialien und Rezyklatanteile, Hersteller- und Produktionsdaten, Lieferkette, besorgniserregende Stoffe, Umweltinformationen, Konformitätsdokumente sowie Reparatur-, Demontage- und Recyclinginformationen.

Wer sieht was? Verbraucherinformationen können öffentlich sein, während sensible Lieferanten-, Betriebsstätten- oder Behördendaten auf berechtigte Akteure beschränkt werden.

Wer bereitet die Daten vor? Die rechtliche Verantwortung liegt beim Wirtschaftsakteur, der das Produkt auf dem EU-Markt bereitstellt. Viele Quelldaten stammen jedoch vom Hersteller und seinen Lieferanten.

Kurz gesagt: Der DPP verbindet ein physisches Produkt über einen Datenträger mit einer dauerhaften, maschinenlesbaren digitalen Identität.

Beginnen Sie mit einer verlässlichen Quelle für Produktspezifikationen, Materialdaten, Lieferantenerklärungen und Nachweise.

Produktpass in wenigen Minuten vorbereiten

Produktdaten einmal erfassen, fehlende Lieferantendaten per Link sammeln und QR-Pass sowie Exportdateien erstellen.

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